Achtung, hier droht Lebensgefahr! Betreten von Bahnanlagen und dem Gleisbereich ist verboten

Wer (S-)Bahngleise betritt oder ihnen zu nahekommt, begibt sich in Lebensgefahr! Durch Bahn-Oberleitungen fließen 15.000 Volt Strom. Es kann daher bereits tödlich sein, nur in die Nähe der spannungsführenden Leitungen zu kommen: Ab einem Abstand von anderthalb Metern kann der Strom überspringen. Die Berliner S-Bahn bezieht ihre Energie von einer Stromschiene neben dem Gleis, auch beim Kontakt damit drohen tödliche Verletzungen.
Wem ein Gegenstand ins Gleisbett fällt, darf auf keinen Fall versuchen, ihn selbst zu bergen. Über den Kundendialog der S-Bahn Berlin können Fahrgäste ihren Verlust melden (Tel. 030 297 43333 oder per Whatsapp „Hallo“ an 030 2971 2971) oder sich an größeren Bahnhöfen an die DB Information wenden.
Bei einem Notfall am Bahnhof, wenn beispielsweise eine Person ins Gleis fällt, ist der schnellste und direkte Weg der Notruf (Tel. 110 / 112). Alle über Notruf zu erreichenden Rettungsstellen in Deutschland haben auch direkten Kontakt zur Notfallleitstelle der Deutschen Bahn, die sofort alle betreffenden Züge stoppt. Zusätzlich sollten Fahrgäste auf dem Bahnsteig dem nächsten einfahrenden Zug bis zum Bahnsteigende entgegengehen und dem Lokführer ein Zeichen geben, damit er eine Schnellbremsung einleiten kann.
Generell sollten sich Reisende beim Warten immer hinter dem mit weißen oder gelben Streifen gekennzeichneten Sicherheitsbereich aufhalten und nur zum Einsteigen an die Bahnsteigkante treten.
Umfangreiches Infomaterial gibt es auf deutschebahn.com/sicherheit. Unter dem Reiter „Prävention vor Ort“ können Interessierte auch für Schulklassen einen Workshop mit einem Präventionsteam anfragen. Außerdem hat die Bundespolizei unter bundespolizei.de („Sicher im Alltag“ > „Sicher auf Bahnanlagen“) ein Medienpaket zum Thema veröffentlicht.