Das Berliner S-Bahn-Museum ist in seine provisorischen Räume am Bahnhof Gesundbrunnen zurückgekehrt. Dort ist im November und Dezember – jeweils am letzten Samstag des Monats – die Aus­stellung „Die Nordsüd-S-Bahn. Berlins erste Eisenbahn im Untergrund“ zu sehen. Gezeigt werden viele Bilder, Pläne, textliche Beschreibungen und Filmausschnitte vom Bau über die Zerstörung und Überflutung 1945 bis zu den „Geisterbahnhöfen“ zu Mauerzeiten. Ergänzt werden die Tafeln durch Sammlungsstücke des S-Bahn-Museums und des Vereins „Berliner Unterwelten“. Im kommenden Jahr soll die Ausstellung ver­ändert werden, außerdem will das Museum zusätzlich kleinere Veranstaltungen anbieten.

Im Hintergrund arbeiten die Verantwortlichen weiterhin an einer dauerhaften Lösung, um die Geschichte der Berliner S-Bahn und ihre Bedeutung in größeren Räumen präsentieren zu können. Bis diese gefunden sind, freut sich das Museumsteam am altbekannten Standort auf seine Besucher:innen.

 

29. November + 27. Dezember, jeweils 11–17 Uhr
Ausstellungsort ist eine ehemalige, unterirdische WC-Anlage, zu finden auf dem Mittelstreifen der Behmstraße, Kreuzung Badstraße. Eintritt: 3 €, ermäßigt 1,50 €
s-bahn-museum.de
Bf Berlin Gesundbrunnen

 

image_printdrucken