Wälder, Seen, Moore und Flusstäler – die schönsten und wertvollsten Landschaften Brandenburgs sind in einem bundesweit einzigartigen System Nationaler Naturlandschaften zusammengefasst. Insgesamt gibt es elf Naturparke, drei Biosphärenreservate und einen Nationalpark, die ein Drittel der Fläche Brandenburgs bilden. Zusammen repräsentieren sie alle Lebensräume und Landschaften Brandenburgs. Mit dem Rad kann man sie auf ganz unterschiedlichen Routen erfahren.

 

Richtung Norden geht es beispielsweise auf zum Stechlinsee­radweg zu einer rund 2,5 Stunden langen Tour über 40 Kilometer. Zu entdecken gibt es dabei unter anderem auch einen historischen Stadtkern. Bei passendem Wetter kann man auch erfrischende Badepausen einlegen. Die Route verbindet Gransees Altstadt, das NaturparkHaus Stechlin in Menz, Neuglobsow am Stechlinsee und die Wasserstadt Fürstenberg/Havel mit ihrem großen Marktplatz und der imposanten Stadtkirche. Einst war der Radweg zu großen Teilen Bahntrasse und so fährt es sich auf langen Abschnitten sozusagen „wie auf Schienen“. Auf historischem Pflaster fährt man an den Fontane-­Orten. Los geht es ab dem Bahnhof Gransee. Das Ziel ist der Bahnhof Fürstenberg/Havel. Die Tour verläuft entlang der Knotenpunktwegweisung.

Anfahrt: z. B. mit bis Bf Gransee


Stadtkirche in Fürstenberg/Havel, Foto: TMB-Fotoarchiv / Steffen Lehmann

 

Meister Adebar beobachten kann man trefflich auf der Lübbenauer Storchentour. Die Brutsaison geht noch bis in den Juni. Start und Ziel ist in Lübbenau und diese Strecke ist 36 Kilometer lang und führt über Boblitz, Raddusch, Vetschau, Stradow und Leipe wieder nach Lübbenau. In Boblitz gibt es den ersten Storchenhorst, danach geht es weiter nach Raddusch in die Moor- und Sumpfgebiete. Hier kann man auch einen Stop am Radduscher Hofladen einlegen. Sehenswert: Das Vetschauer Storchenzentrum. Entlang an Fischteichen, Wassermühlen, Wiesen, Wäldern und Fließen radelt man von dort aus weiter über das Spreewalddorf Leipe wieder zurück nach Lübbenau. Die Tour lässt sich auch mit dem Fürst-Pückler-Weg, dem Gurkenradweg, den Radrouten historische Stadtkerne 6 und dem Spreeradweg kombinieren.

Anfahrt: z. B. mit  bis Bf Lübbenau (Spreewald)

 

Die Radtour „Naturpark Westhavelland“ führt auf 96 Kilometern durch das größte Schutzgebiet des Landes Brandenburg. Es ist zugleich auch Teil des größten Binnenfeuchtgebietes im westlichen Mitteleuropa. Von Rathenow aus radelt man zunächst zum Hohennauener-Ferchesarer See. Von hier aus geht es zur „Unteren Havelniederung“ mit dem Naturschutzgebiet „Gülper See“. Die Radtour führt weiter durch die Ländchen Rhinow und Friesack, wo man Geschichte, Landschaft und Kultur dieser Landstriche kennen lernt. Start und Ziel ist Rathenow. Hier lohnt sich auch der Besuch des Optikparks, perfekt für Familien, um gemeinsam zu spielen, zu entspannen und zu entdecken.

Anfahrt: z. B. mit  bis Bf Rathenow


Bismarckturm in Rathenow, Foto: TMB-Fotoarchiv / Steffen Lehmann

 

Weitere Informationen: reiseland-brandenburg.de

 

image_printdrucken