Frühjahrs- und Oster-Ausflugstipps

Radeln von Altstadt zu Altstadt

Tour Brandenburg und Radrouten historische Stadtkerne

Die Osterzeit ist ideal zum Anradeln in Brandenburg! Das Land erkunden kann man auf rund 11.600 Kilometern Radwegen und es lassen sich so sogar 31 historische Stadtkerne dabei entdecken. Die „Tour Brandenburg“ ist 1.111 Kilometer lang – und bequem übernachten kann man in Brandenburg in rund 450 Bett & Bike-Unterkünften.

Der neue Flyer „Radeln von Altstadt zu Altstadt“ der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH ist soeben druckfrisch erschienen und bietet jede Menge Inspiration für Touren – natürlich nicht nur rund um Ostern. Insgesamt gibt es sechs Touren und dazu die „Tour Brandenburg“, die auch gleichzeitig sogar der längste Radfernweg Deutschlands ist.


Den neuen Flyer „Radeln von Altstadt zu Altstadt“ gibt es unter reiselandbrandenburg.de/prospekte

 

Alle Touren im Überblick:

  • Von Neuruppin ins Oderland | 355 km
    Route 1: Kronprinzen, Kurfürsten und Kurbäder
  • Von Rheinsberg bis Ribbeck | 316 km
    Route 2: Fontanes Zauberschloss und der Traum vom Fliegen
  • Unterwegs in der Prignitz | 291 km
    Route 3: Wasserwege, Handelswege, Pilgerwege
  • Vom Havelland in den Fläming | 305 km
    Route 4: Bischöfe, Burgen und Badeseen
  • Zwischen Elbe und Elster | 301 km
    Route 5: Mönche, Macht und Meinungsstreit
  • Durch Spreewald und Lausitz | 393 km
    Route 6: Handwerk, Schlösser, Festungsmauern
  • Tour Brandenburg | 1.111 km
    Der längste Radfernweg Deutschlands

 

So geht es beispielsweise von Nord nach Süd auf der Route 2 „Von Rheinsberg bis Ribbeck“ auf 316 Kilometern von Nauen über Kremmen, Oranienburg, Gransee, Rheinsberg, Wittstock/Dosse, Kyritz, Wusterhausen/Dosse, Neustadt (Dosse), Rathenow und Ribbeck wieder zurück nach Nauen. Dabei um­rundet man beispielsweise die Geburtsstadt von Theodor Fontane, Neuruppin, oder man besucht noch eben Schloss Rheinsberg. Bei der Orientierung unterwegs helfen Stadtpläne und Etappenkarten.

Anfahrt: z. B. mit  bis Bf Nauen


Fontane-Denkmal in Neuruppin, Foto: TMB-Fotoarchiv / Steffen Lehmann


Schloss Rheinsberg, Foto: TMB-Fotoarchiv / Steffen Lehmann

 

Oder man startet mit der Route 4, die in Potsdam beginnt und auch durch Brandenburg an der Havel führt. Entlang der Havelseen führt sie auch zur Burg Ziesar und hinein in die Wälder des Hohen Flämings mit dem Schloss Wiesenburg sowie den Burgen Rabenstein und Eisenhardt. Sie kann man auch in familienfreundliche, kürzere Etappen aufteilen.

Anfahrt: z. B. mit  bis Potsdam Hbf

 

 

Märkischer Landweg

Nominiert für die Publikumswahl zu „Deutschlands Schönster Wanderweg 2026“

Startpunkt des Märkischen Landweg für die gesamte Tour ist Feldberg. Von dort aus gliedert sich die Route in 10 Etappen und sie durchquert gleich drei Nationale Naturlandschaften Brandenburgs: den Naturpark Ucker­märkische Seen, das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin sowie das östlichste Schutzgebiet des Landes, den Nationalpark Unteres Odertal. Diese dünn besiedelte Region nahe der Oder ist geprägt von urigen Sumpf- und Auenwäldern entlang von Flussaltarmen, die gesäumt sind von Seggenrieden und Schilfröhricht. Europaweit gilt dieses Gebiet als intakteste Flussauenlandschaft und bildet ein Paradies als Brut-, Rast- oder Überwinterungsplatz für Wasservögel.

Anfahrt: z. B. mit  bis Neustrelitz Hbf, weiter mit 619 bis „Feldberg, Am Bahnhof“

 

Eine Möglichkeit, ihn abschnittsweise zu wandern ist die 7. Etappe: Von Angermünde nach Stolpe. Diese 15 Kilometer lange Tour führt durch die wellige, abwechslungsreiche Landschaft der Uckermark hinein in den Nationalpark Unteres Odertal und dauert ca. 4 Stunden. Das Wegstreckenzeichen ist ein blaues Kreuz auf weißem Grund.

Anfahrt: z. B. mit  bis Bf Angermünde, zurück von Stolpe z. B. mit 456 bis Bf Angermünde und wieder weiter mit


Marktplatz in Angermünde, Foto: TMB-Fotoarchiv / Steffen Lehmann

 

Gut zu wissen: Die Wahl zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ wird jährlich vom Wandermagazin ausgeschrieben. Abstimmen kann man online unter wandermagazin.de

Weitere Informationen unter: reiseland-brandenburg.de/wandern

 

Mehr Ideen für den nächsten Kurztrip, besondere Naturmomente oder echte Geheimtipps aus Brandenburg gibt es auch auf:

Anmeldung für den monatlichen News­letter unter: reiseland-brandenburg.de/newsletter

 

 

Ostereier, Spektakel und Kunst

Ausflüge und Veranstaltungen in Brandenburg

 

Bäuerliche Keramik, traditionelle Ostereier und Ostergebäck

Vom Gärtopf bis zur Puddingform, von der Flasche bis zum bemalten Tonkrug, die schlichte Schönheit bäuer­licher Gebrauchskeramiken steht im Fokus der neuen Sonderausstellung „Wenn der Zweck die Form bestimmt“, die im Museum Schloss und Festung Senftenberg im Lausitzer Seenland zu sehen ist. Dazu gibt es sorbische Ostereier und man kann typische Ostergebäcke aus der ganzen Welt vom polnischen „Makowiec“ über den italienischen „Colomba de Pasqua“ bis zum britischen „Simnel Cake“ und ihre Geschichten entdecken.

Weitere Informationen unter: museums-entdecker.de
Anfahrt: z. B. mit  bis Bf Senftenberg


Foto: Museum OSL / Linke

 

Ritterspektakel auf Burg Rabenstein

Wettkampf hoch zu Ross, mittelalterliches Markttreiben, Musik, Theater und Feuer: Vom 3. bis 6. April wird die Burg Rabenstein im Fläming zur Bühne für das größte Ritterspektakel im Land Brandenburg. Täglich um 11, 14 und 17 Uhr zeigen Ritter und Pferde ihr Können. Die Besucher erleben traditionelle Osterbräuche, Ringtänze, Geschichtenerzähler oder gehen im Waschzuber baden. Wer selbst aktiv werden möchte, kann sich im Bogenschießen, Filzen, Drechseln, Schmieden, Schnitzen, Färben, Spinnen, Weben und Glasblasen ausprobieren.

Weitere Informationen unter: burgrabenstein.de
Anfahrt: z. B. mit  bis Bf Bad Belzig, weiter mit 572 bis Raben, Naturparkzentrum (+ 15 Minuten Fußweg)


Foto: Specht

 

Kunst im Minsk in Potsdam

Das „Minsk“ in Potsdam war zu DDR-Zeiten als Ausflugsziel sehr beliebt. Heute ist es ein Ort für Begegnungen zwischen moderner und zeitgenössischer Kunst. In diesem Frühjahr bespielt der Künstler Oscar Murillo die Innen- und Außenräume des Hauses und macht sie zum Schauplatz eines lebendigen Experiments. Die Ausstellung zeigt neue Gemälde von Murillo und lädt auch in den Sommermonaten Besucherinnen und Besucher dazu ein, selbst an der Gestaltung eines gemeinschaftlichen Kunstwerks mitzuwirken.

Weitere Informationen unter: dasminsk.de
Anfahrt: z. B. mit  bis Potsdam Hbf


Oscar Murillo „Surge 2025“, © Oscar Murillo | Foto: Tim Bowditch & Reinis Lismanis

 

Museumsfrühling in Velten

In den Osterferien öffnet am 1., 4. und 8. April die TonEntdecker-Werkstatt der Ofen- und Keramikmuseen Velten. Kinder und Schüler haben hier die Möglichkeit, das faszinierende und vielseitige Material Ton kennenzulernen und unter Anleitung ein Gefäß, ein Osterkörbchen oder Eierbecher zu formen. Voranmeldungen unter Tel. 03304 31760 oder info@okmhb.de. Einen EntdeckerRundgang gibt es dort auch am Ostersonntag und Ostermontag. Im Museum verstecken sich dann Rätselfragen und Mitmachstationen. Wer die Aufgaben löst, sammelt Punkte und erhält eine kleine Überraschung.

Weitere Informationen unter: okmhb.de
Anfahrt: z. B. mit  bis Bf Velten (Mark)


Foto: E. J. Ouwerkerk

 

Weitere Tipps für die Ostertage gibt es unter: reiseland-brandenburg.de/ostern

 

 

AHOI Brandenburg!

Leinen los mit Dampfer & Co

Auf die Spuren des Entdeckers Ludwig Leichhardt kann man sich auf dem Schwielochsee im Spreewald begeben. An Bord der MS „Schwielochsee“ gibt es am Ostersonntag auch ein festliches Mittagessen. Seit 2024 ist das Schiff in Bauart eines Mississippi-Dampfers auf dem Gewässer mit rotem Schaufelrad unterwegs.

Weitere Informationen unter: schwielochsee-schiffstour.de
Anfahrt: z. B. mit  bis Bf Königs Wusterhausen, weiter mit der  bis Bf Beeskow und 404 Richtung Goyatz


Foto: TMB-Fotoarchiv / Steffen Lehmann

 

Und in Potsdam ist die Weiße Flotte schon mit ihrem Hybrid-Schiff „Schwielowsee“ auf dem Wasser, das wieder regel­mäßig für die Schlösserrundfahrt im Einsatz ist. Mit modernem, umweltfreundlichem Antrieb bietet es eine besonders leise und entspannte Möglichkeit, die Seenlandschaft und das UNESCO Welterbe auf der 90 Minuten langen Fahrt zu genießen.

Weitere Informationen unter: schiffahrt-in-potsdam.de
Anfahrt: z. B. mit  bis Potsdam Hbf

 

 

Verborgenes sehen

Digitale Erlebnisse unterwegs

An sechs Standorten in Brandenburg kann man erleben, welche Möglichkeiten die Augmented Reality (AR) unterwegs bei einem Ausflug bietet. So kann man beispielsweise einen archäolo­gischen Schatz virtuell rekonstruieren, wichtige Informationen zum Naturschutz erhalten oder Geschichten über jüdisches Leben in Brandenburg erfahren. Informationen zur Geschichte, Kultur und Natur werden so sichtbar gemacht. Hinter dem Begriff der „Augmented Reality“ verbirgt sich die faszinierende Möglichkeit, per App und Smartphone spielerisch ein zusätzliches Erlebnis vor Ort zu haben. Möglichkeiten dazu gibt es in Eisenhüttenstadt, Eberswalde, Brandenburg (Havel), Seddin in der Prignitz, im Seenland Oder-Spree sowie im Spreewald. Voraussetzung ist der Download der Brandenburg EntdeckAR App. Sie ist im App-Store und bei Google Play erhältlich. (Cover: TMB)

Weitere Informationen: reiseland-brandenburg.de | reiseland-brandenburg.de/brandenburg-digital

 

 

Herrmann und Lucie besuchen

Trompetenschwäne in Branitz

Sie sind wieder da! Herrmann und sein Weibchen Lucie sind nach dem Winter wieder zurück in ihrer angestammten Branitzer Parklandschaft mit ihren Teichen und Fließen. Beide haben die Wochen mit strengem Frost und zugefrorenen Wasserflächen gut behütet im sicheren Tierpark zugebracht. Nun werden sie brutlustig. Zu Ehren der Fürstin Lucie von Pückler wurde jüngst das Trompeterschwan-Weibchen offiziell auf den Namen „Lucie“ getauft. Die Stiftung feiert 2026 mit dem Themenjahr FRAUENREICH den 250. Geburtstag der sogenannten „Grünen Fürstin“. Die Schwäne brüten in der Nähe der Pyramiden, ca. 33–36 Tage lang und mit Nachwuchs ist ca. im Juni zu rechnen. Letztes Jahr wurden sieben Eier ausgebrütet, von denen fünf Schwanenjunge es geschafft haben.

Weitere Informationen unter: pueckler-museum.de
Anfahrt: z. B. mit  bis Cottbus Hbf


Umsetzung der Trompeterschwäne in ihr Revier Branitzer Park, Foto: Stadt Cottbus/Chóśebuz

 

Viele weitere Ausflugstipps gibt es auf reiseland-brandenburg.de