Jeden Tag teilen wir uns den Platz im Zug mit tausenden anderen Menschen. Klar, dass da ganz unterschiedliche Bedürfnisse aufeinandertreffen. Damit die Fahrt durch Berlin und Brandenburg für alle Beteiligten entspannt bleibt, braucht es gar keine strengen Regeln – sondern einfach ein bisschen gegenseitige Rücksichtnahme. Unter dem Motto „Unterwegs mit Respekt“ zeigt DB Regio Nordost, wie ein gutes Miteinander auf Schienen ganz leicht bei jedem selbst anfängt.

Leise telefonieren und Musik hören

Ob die neueste Playlist, ein Video oder das Telefonat mit den Liebsten: Smartphone, Tablet und Co sind unterwegs ein willkommener Zeitvertreib. Allerdings möchte niemand im Abteil die privaten Gesprächsdetails oder Beats vom Nachbarsitz mithören. Wer unterwegs seine Kopfhörer nutzt und beim Telefonieren die eigene Stimme etwas drosselt, sorgt ganz unkompliziert für eine ruhige Atmosphäre im Wagen. Das schont die Nerven der Mitreisenden und macht die Fahrt für alle angenehmer.

 

Gepäck richtig verstauen

Nach einem langen Arbeitstag ist ein freier Sitzplatz Gold wert. Im vollen Berufsverkehr blockieren jedoch Rucksäcke, Einkaufstüten oder Jacken oft wertvollen Raum auf den Nachbarsitzen. Taschen und Jacken brauchen keinen eigenen Sitzplatz – sie sind unter dem Sitz oder in den oberen Gepäckablagen bestens aufgehoben. So bleibt mehr Platz für alle Reisenden und die Sitzplatzsuche verläuft deutlich entspannter.

 

Sitzplätze von sich aus freigeben

Manche Fahrgäste sind im Zug ganz besonders auf einen Sitzplatz angewiesen. Deshalb gilt im Sinne eines fairen Miteinanders: Wer kann, bietet den eigenen Platz für Schwangere, ältere Menschen, mobilitätseingeschränkte Personen oder Fahrgäste mit kleinen Kindern gerne von sich aus an – als Zeichen für echte Rücksichtnahme auf Schienen.

 

Rücksicht auf Kinderwagen und Rollstuhlfahrende nehmen

Der Mehrzweckbereich im Zug ist ein flexibler Allrounder für alle, die etwas mehr Platz brauchen. Wenn Familien mit einem Kinderwagen oder Reisende im Rollstuhl zusteigen, kann es im
Abteil schon mal eng werden. Hier hilft oft schon ein aufmerksamer Blickwechsel: Ein kurzes, freundliches Zurseiterücken schafft ohne großen Aufwand den nötigen Raum und macht das Ein- und Aussteigen für alle Beteiligten ein großes Stück leichter.

 

Müll richtig entsorgen

In einem sauberen Zug reist es sich deutlich angenehmer. Es sollte daher eine Selbstverständlichkeit sein, leere Flaschen, Kaffee­becher oder Snackver­packungen am Ende der Fahrt nicht einfach am Platz liegen zu lassen. Alles, was nach der Reise übrigbleibt, gehört in die Abfalleimer im Wagen oder an den Bahn­steigen. Es ist nur ein kleiner Handgriff, allerdings mit großer Wirkung: So kommen alle Fahrgäste in den Genuss einer sauberen Umgebung.

 

Danke fürs Mitdenken.

 

Weitere Infos und Tipps für ein faires Miteinander unter bahn.de/respekt

 

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