Die bunte Federboa schwingt beim Gehen leicht mit, die grüne S-Bahn-Sonnenbrille balanciert sich auf der Stirn und die schwarze Lackhose stolziert durch die Motzstraße: Unter dem Motto „Gleiche Rechte für Ungleiche! Weltweit!“ fand am 18. und 19. Juli das nunmehr 32. Lesbisch-schwule Stadtfest am Nollendorfplatz statt. Es ist das größte queere Event seiner Art in Europa und ist vor allem ein Symbol gegen Diskriminierung und Hass, ein Zeichen gegen Gewalt und ein Manifest für sexuelle Vielfalt und gleiche Rechte für jeden. Offenheit und Vielfalt werden auch bei der S-Bahn Berlin täglich gelebt und als Bereicherung verstanden – getreu dem Motto „Nur für alle“. Und so präsentierte sich das Verkehrsunternehmen nun zum dritten Mal mit seinem Promotion-Fahrzeug gemeinsam mit dem railbow-Netzwerk der Deutschen Bahn bunt und vielfältig auf dem Fest. „Es ist wichtig, weiterhin jedes Jahr hier präsent zu sein“, sagt Dirk Schieritz, Leiter Querschnittsfunktionen bei der S-Bahn Berlin. „Und viele Menschen kommen tatsächlich nur unseretwegen aufs Straßenfest.“ So auch Felicia und Julie: „Wir sind große Fans und kommen wirklich nur für die S-Bahn hierher“, sagt Julie. Und so ist das Fahrzeug immer von einer Menschentraube umgeben. „Unsere besonderen Spiele, das Quiz und der Fahrsimulator kommen gut an“, fügt Schieritz hinzu. Wer den Termin verpasst hat: Am 12. September ist das S-Bahn-Promotion-Fahrzeug beim Festival der Riesendrachen auf dem Tempelhofer Feld dabei.

