Ab dem 1. Januar 2026 gelten im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) neue Fahrpreise. Außerdem werden gering nachgefragte Fahrausweise und Preisstufen ab dem neuen Jahr nicht mehr angeboten. Damit soll der VBB-Tarif vereinfacht werden. In dieser und den kommenden Ausgaben informiert punkt 3 über wegfallende Angebote und zeigt, welche Fahr-
ausweise alternativ genutzt werden können.
Was fällt weg?
Das VBB-Abo 65plus. Es wurde am 1. April 2009 eingeführt und hatte zwischenzeitlich über 110.000 Abonnent:innen. Allerdings wurde es nach der Einführung des Deutschland-Tickets kaum noch nachgefragt, da es teurer war und nur innerhalb des VBB-Tarifgebietes genutzt werden kann. Es bietet Fahrgästen keine zusätzlichen Vorteile mehr.
Das VBB-Abo 65plus wird zum 31. Dezember 2025 seitens des Verkehrsunternehmens gekündigt, bei dem das Abo abgeschlossen wurde. Als Abonnent:in muss man nicht selbst aktiv werden. Die Kund:innen werden vorab rechtzeitig informiert. Das passiert ebenfalls direkt durch das Verkehrsunternehmen, bei dem das Abo abgeschlossen wurde.

Details zu den neuen Tarifen ab Januar sowie zu den einzelnen Produkten sind unter vbb.de zu finden.
In der nächsten Ausgabe informieren wir über den Wegfall der Preisstufe BC in den Tarifbereichen Berlin sowie den kreisfreien Städten Potsdam, Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Cottbus.
Teil 1 der Tarif-Serie zu den Anpassungen bei den 8-/9- und 10-Uhr-Karten ist in der punkt 3-Ausgabe 20/2025 vom 23. Oktober sowie unter bahn.de/bb (Aktuelles > Punkt 3) nachzulesen.
