„Wie warst du in den 90ern?“ – diese Frage beantworten Prominente und andere Nutzer:innen der Sozialen Medien zurzeit mit nostal-gischen Bildern und Videos. Das gemeinsame Zurückschauen ruft Erinnerungen wach, lässt schmunzeln und macht deutlich, wie viel sich in den vergangenen 30 Jahren verändert hat, aber auch, was unverkennbar bleibt. Bei diesem Trend kann die punkt 3 mitmachen, das allein ist schon ein Grund zum Feiern.
1995 erschien die erste Testausgabe, seit 1996 informiert punkt 3 regelmäßig, und auch heute ist die Orientierungshilfe für Ausflugshungrige und Fahrgäste des S-Bahn- und Regionalverkehrs immer noch da. Keine Selbstverständlichkeit in einer Zeit, in der gedruckte Zeitungen immer weniger gegen die übermächtige digitale Konkurrenz anzukommen scheinen. Die Leser:innen greifen nach wie vor gerne zu, sobald sie die neue Ausgabe auf den Bahnhöfen entdecken. Das freut alle Beteiligten dieses Kooperationsproduktes. Genau diese Kooperation, die Zusammenarbeit mit S-Bahn Berlin, DB Regio Nordost und TMB ermöglicht auch den besonderen Themenmix, der so typisch für punkt 3 ist und von der Leserschaft geschätzt wird: Bauinformationen und Fahrplanänderungen sind das Kernstück, sie beschäftigen alle, die mit dem ÖPNV unterwegs sind. Wie funktioniert das „System Bahn“, welche Personen und Berufsgruppen stecken dahinter? Fragen dazu beantwortet punkt 3 von Beginn an regelmäßig und auch die nach gut erreichbaren Ausflugszielen in der Region.
Genau diese abwechslungsreiche Mischung soll weiterhin erhalten bleiben. Die Redaktion freut sich aber auch über Hinweise und Themenwünsche oder konkrete Fragen.
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Wie alles begann …
Nach dem Mauerfall entwickelte sich der Bahnverkehr in Berlin und Brandenburg rasant. Alte Strecken wurden reaktiviert, neue Bahnhöfe gebaut und das Angebot für Fahrgäste verbessert. In dieser Zeit entstand die Idee einer eigenen Zeitung für (S-)Bahnkund:innen, die über Bauarbeiten informiert und Ausflugstipps gibt. So erschien im März 1996 die erste Ausgabe von punkt 3, nachdem bereits 1995 eine Testausgabe veröffentlicht worden war. Die Zeitung sollte Pendelnden Orientierung und Ausflügler:innen Inspiration bieten sowie allen die Vorteile des Bahnfahrens aufzeigen. Sie war von Anfang an kostenlos an den Bahnhöfen erhältlich. Und das ist das Geheimnis hinter dem Namen: Stoff für die Themengebiete gab es in Hülle und Fülle, deshalb war die ursprüngliche Idee, täglich um 15 Uhr – also punkt 3 – zu erscheinen. Mit zunächst einer und ab 1998 zwei Ausgaben im Monat war dann der passende Rhythmus gefunden, der bis heute Bestand hat.

