Hoch hinaus im Seenland Oder-Spree

Mit der Turm-Challenge lädt die wasserreichste Reiseregion Brandenburgs dazu ein, luftige Höhen zu entdecken. Insgesamt 27 Türme warten darauf, erklommen zu werden – von historischen Bauwerken über Kirchen bis hin zu modernen Aussichtspunkten. Ob der Aussichtsturm in den Rauener Bergen, der Eulenturm oder der Bismarckturm in Bad Freienwalde, der Leuchtturm am Museum in Fürsten­walde, der Bergfried der Burg Beeskow, der Stadtturm von Müncheberg oder der Turm der St.-Marienkirche in Frankfurt (Oder): Jeder Turm erzählt seine eigene Geschichte und eröffnet einen ganz individuellen Blick auf die Region. Wer im Jahr 2026 mindestens drei Türme im Seenland Oder-Spree erklimmt, erhält dafür eine kleine Auszeichnung.

Anfahrt: z. B. mit bis Bf Fürstenwalde oder mit bis Bf Beeskow
Weitere Infos unter: seenland-oderspree.de/aktuelles/turm-challenge


Foto: TMB-Fotoarchiv / Matthias Schäfer

 

Wanderweg durch das Nonnenfließ und Schwärzetal

Ganz in der Nähe von Eberswalde befindet sich das Nonnenfließ. Tief in die Barnimplatte eingeschnitten fließt es vom Quellgebiet bei Tuchen bis Spechthausen und geht dort in die Schwärze über. Diese Tour lässt große Wanderfreude aufkommen, denn wie im Mittelgebirge geht hier es bergauf bergab entlang dieses naturnahen Baches. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, kann auch am Naturpark Bahnhof in Melchow beginnen und in Spechthausen an der Bushaltestelle enden oder die Tour durch das Schwärzetal bis nach Eberswalde verlängern.

Anfahrt: z. B. mit  bis Bf Melchow, zurück ab Bf Eberswalde mit  Richtung Berlin


Foto: TMB-Fotoarchiv / Matthias Schäfer

 

Pilgern über den Mariannenpfad

Durch Wälder, weite Wiesen, verwunschene Hohlwege und vorbei an zahlreichen kleinen Dorfkirchen verläuft der Mariannenweg in der Prignitz, der nun die Wunderblutkirche in Bad Wilsnack und das Kloster Stift zum Heiligengrabe miteinander verbindet. Er schließt damit die Lücke zwischen den Mecklenburgischen Pilgerwegen und den „Wegen nach Wilsnack“, die von Berlin zur ehemaligen Wallfahrtskirche führen. Der Name des neuen Weges bringt die beiden wesentlichen Themen des erst im vergangenen Jahr eingeweihten Pilgerweges zusammen. Er wurde nach einer alten Birnensorte benannt, der „Prinzessin Marianne“, denn der Weg führt entlang an mehr als 180 alten Obstgehölzen. Gleichzeitig setzt er sich aus biblischen Namen von Maria, der Mutter Jesu, sowie Jesus Großmutter Anna, zusammen. Pilgerunterkünfte gibt es sowohl in Bad Wilsnack als auch in Heiligengrabe.

Anfahrt: z. B. mit   bis Bf Bad Wilsnack (Bauarbeiten wegen Generalsanierung bis voraus­sichtlich Ende April beachten!) oder mit bis Bf Heiligengrabe
Weitere Infos unter: kirchenkreis-prignitz.de


Foto: TMB-Fotoarchiv / Matthias Schäfer

 

Weitere Ausflugstipps für den Winter: reiseland-brandenburg.de/wintertipps

 

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